Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Kreisgruppe Lippe

Bald wandern wieder die Amphibien

11. Februar 2018 | Amphibienschutz, Artenschutz, B239n, Lage, Lippe, Verkehr

Erdkröten-Doppeldecker. Das Männchen lässt sich huckepack vom Weibchen tragen.  (Fotografie: Kazmierczak/BUND / © Kazmierczak/BUND)

Zahlreiche Amphibienarten sind vom Aussterben bedroht. Ein Grund ist der Straßenverkehr, der zum Tod zahlloser Amphibien bei ihren jährlichen Wanderungen zwischen Winterquartier, Laichgewässer und Sommerquartier führt.

In Deutschland stehen seit 1980 alle einheimischen Amphibienarten nach dem Bundesnaturschutzgesetz unter Artenschutz.

Auch dieses Jahr werden in Lage an 5 Straßenabschnitten Schutzzäune aufgebaut, die  von Helfern betreut werden.

An folgenden Straßen wird ein Schutzzaun errichtet:

Pottenhauser Straße, Heerstraße, Heipker Straße, Schötmarsche Straße (B239), Soorenheide

Den Aufbau der Zäune übernehmen Straßen NRW und der Kreis Lippe. Täglich sind dann vor allem am Morgen die Helfer unterwegs, um an den Abfangzäunen die Tiere aus den eingegrabenen Eimern zu holen und zum Gewässer zu transportieren. Jedes Jahr werden so viele tausend Kröten, Frösche und Lurche vor dem Überfahren gerettet. Ein Appell ergeht auch an alle Autofahrer, die an warmen, regnerischen Nächten auf den Straßen unterwegs sind, besonders vorsichtig zu fahren. Denn es sind nicht nur Kröten und Frösche unterwegs, sondern auch die freiwilligen Helfer.

Warum wandern die Amphibien auf immer gleichen Wegen?

Wenn die Tage länger werden, wachen die Amphibien aus ihrem Winterschlaf auf und wandern zielstrebig zu ihren Laichgewässern. Sie sind darauf „programmiert“, dort abzulaichen, wo sie selbst die Wandlung vom Ei über die Kaulquappe zu Kröte, Frosch oder Molch durchlebt haben. Da in unserer dicht besiedelten Umgebung die Wanderwege der Amphibien häufig von Straßen gekreuzt werden, sind die Tiere auf die Hilfe des Menschen angewiesen, um lebend ans Ziel zu kommen.

Wir brauchen noch Unterstützung !

Wir sind froh über alle Helfer, die sich zur Wanderzeit engagieren.

Allerdings brauchen wir noch Unterstützung.

Interessierte melden sich bitte bei der BUND Kreisgruppe Lippe :           

Mobil 0171 93 46 878 oder per Mail: kg(at)bund-lippe.de

 

 

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb