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Kreisgruppe Lippe

Vorbildcharakter: Obstbaumspende für Insekten und Klima

Ein besonderes Geburtstagsgeschenk - zur Nachahmung empfohlen

Die ersten Akteure sind startbereit  (© Tim Niklas Wolf)

(09.11.2019) Ilse Kohls ist seit 35 Jahren im Bund für Umwelt und Natur aktiv, aber zu Ihrem 70. Geburtstag hat sie ihrer Einladung einen außergewöhnlichen Wunsch beigefügt: „Schenkt mir einen hochstämmigen Obstbaum, das erfreut mich, die Natur und hilft dem Klima!“
Ihr Ehemann und Sprecher der Ortsgruppe ist begeistert. Der BUND kann damit seine Streuobstwiese mit bisher 37 alten Obstbaumsorten in Werl erweitern. Für 16 neue Bäume wurde mit Hilfe des städtischen Bauhofs auf der stadteigenen Wiese, die der BUND seit 1991 betreut, Platz geschaffen. „Als Rentner hat man alles, was man braucht und ein Flug nach „Malle“ kommt für mich nicht in Frage, da bin ich ganz auf der Seite der ‚Freitagsdemonstranten‘ und setze mich für die Vogel- und Insektenvielfalt ein und gleichzeitig helfen Bäume dem geschundenen Klima!“, gesteht Ilse Kohls aus ganzem Herzen.

Pflanzaktion mit vielen aktiven Gästen  (© Klaus Matuschke)

Ihre Gäste waren von dieser Idee mehr als begeistert, waren großzügig und halfen am Samstag beim Pflanzen mit. Leider konnte der eingeladene Bürgermeister dies Geschenk an die Stadt und ihre Einwohner aus Termingründen nicht persönlich annehmen, lobte aber ausdrücklich „diese tolle und nachahmenswerte Klimaschutzaktion“.

Zum Abschluss eine leckere Linsensuppe von Ilse  (© Claudia Matuschke)

Für den BUND ist es eine vorbildliche Geschenkidee, die hoffentlich noch viele Nachahmer findet, Geburtstage gibt es ja öfter…

Zum Abschluss gab es eine leckere Linsensuppe, vom Geburtstagskind in zwei Variaten (mit und ohne Wurst) erstellt.

Und herbei geschafft mit dem neuen Lastenfahrrad des BUND!

Das Lastenrad ist da!

Die Verleihstation im "Bunten Haus" wird jetzt vorbereitet

 (© Ilse Kohls)

(25.10.2019) Das Lastenrad muss erst noch einmal in die Werkstatt. Am Hinterrad wurde im Werk etwas falsch montiert. Dann wird der Kasten einige Aufkleber bekommen. Eine pressewirksame Übergabe mit der Schülerverwaltung des RBG wird vorbereitet. Wir warten allerdings noch auf die Sparkasse, die evtl. dabei sein möchte...

Der Ausleihstandort wird z.Zt. auch vorbereitet und die Radpaten eingewiesen. Auf der Internetseite muss noch das WORDPRESS-Programm mit dem Ausleihkalender eingerichtet werden.

Neues Projekt: Lastenrad-Verleih - "sala" das Salzufler Lastenrad

Wer macht mit? Radpaten gesucht!

(28.08.2019) sala ist das kostenlose Bad Salzufler Lastenrad für alle, die eine günstige, umweltfreundliche, praktische und oft auch schnellere Möglichkeit „Lasten“ zu transportieren nutzen wollen. Ob es um den Wochenendeinkauf, Kinder auf dem Weg zum Kindergarten, Modellbaumaterial oder den Grill für das Barbecue im Park geht: in einem Lastenrad ist immer Platz! Deswegen verleihen wir Lastenräder in Bad Salzuflen. Für die Zukunft wird an mehrere Standorte gedacht.

Wir sind inspiriert von den vielen Freien Lastenrad-Initiativen in Deutschland, die überwiegend ehrenamtlich und spendenbasiert Lastenräder ausleihen und dafür 2018 mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet wurden. Starten wollen wir im Herbst 2019 als Projektgruppe von Haupt-/Neben-/Ehrenamtlichen unterschiedlicher Initiativen in der Stadt.  Wir werden uns zügig an die Umsetzung machen, Unterstützer  wie eine Sparkasse und/oder die Stadtwerke gewinnen und mit dem XYZ eine erste interessierte Verleih-Station finden. Mit dem Kauf unseres ersten Lastenrades beginnt unsere einjährige, beschränkte Testphase. Später sollen allen Interessierten drei Lastenräder an drei Stationen zur Verfügung stehen.

Die Räder sollen auf einer Website (nach einmaliger Anmeldung) gebucht werden können und dann an der Station abgeholt werden. Neben diesem Verleih-Projekt wollen wir aber auch Werbung für die Themen Fahrradfahren und Lastenrad leisten und mit unserem Angebot einen positiven Beitrag zu einem neuen Mobilitätsverhalten beitragen.

Eine neue Webseite ist noch in Arbeit: www.sala.bike und wir suchen "Radpaten", die das Rad am Ausleihstandort bereithalten, es ausleihen und bei Rückgabe seine Fahrtüchtigkeit überprüfen und den Akku über Nacht wieder aufladen.

30. Umwelttag an der Heerser Mühle

(05.06.2019) Vor 30 Jahren regte der BUND einen Umwelttag an. Er fand in den ersten Jahren auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule statt. Das UWZ war damals noch im Aufbau und es gab nur einige wenige Projekte auf der anderen Straßenseite zu besichtigen.

Auch in diesem Jahr ist der BUND wieder mit einem Infostand, fachkompeten Ansprechpartnern und einer Ausstellung präsent. Besuchen Sie uns!

Familienumweltfest

 (© Harald Kohls)

Auftakt der Bodenaktionswoche im Kreis Lippe

Sonntag, 2.6.2019, 11-17 Uhr

Auftaktveranstaltung zur Bodenaktionswoche vom 2. bis 8. Juni im Kreis Lippe: Die NUA (Natur - und Umweltschutz - Akademie des Landes NRW) und der Verein "Lippe im Wandel e. V" sowie viele weitere regionale Partner nehmen das Bodenbewusstsein und den Bodenschutz in den Fokus. Weitere Informationen unter www.nua.nrw.de

Stadtradeln für den Klimaschutz

 (© Harald Kohls / Harald Kohls © 2019)

(08.05.2019) Beim jährlichen Stadtradeln ist wieder das Team "Freunde der Erde" von uns angemeldet worden. Jeder kann sich dem Team anschließen: https://www.stadtradeln.de/index.php?&id=171&team_preselect=378511  

Ziel ist es, möglichst viele Kilometer mit dem Rad zu fahren und das Auto stehen zu lassen. Die Auftaktveranstaltung im gesamten Kreisgebniet Lippe ist am 25. Mai 2019 mit einer Sternfahrt aller Kommunen nach Lage. In Bad Salzuflen wird um 11.30 Uhr am Rathaus mit unserem Bürgermeister gestartet. Am Ziel warten Speisen und Getränke, jeder bekommt eine Verzehrmarke!

Die Aktion geht bis einschließlich 14. Juni 2019. Für jeden Tag kann jede(r) selbst ihre/seine Kilometer eintragen. Das geht auch noch nachträglich ein paar Tage lang nach dem 14. Juni.

Es muss etwas passieren! - Ja zu den Freitags-Demos!

2007: in Bad Salzuflen wird die Arbeitsgruppe "Kommunaler Klimaschutz" gegründet.

10.12.2008: der Rat beschließt einstimmig eine "fortschreibbare CO2-Bilanz" auf deren Grundlage von einem Büro (e&u energiebüro gmbh) ein "Klimaschutzkonzept" entwickelt wurde, das Maßnahmenvorschläge enthält.

ACHTUNG: Das Klimaschutzkonzept wurde bis heute (April 2019) noch nicht vom Rat der Stadt beschlossen, also folgen keine Maßnahmen!?!

https://www.stadt-bad-salzuflen.de/planen-bauen-umwelt/umwelt/klimaschutz.html

2019: Klimaschutz gelangt immer mehr ins Bewusstsein, aber ist vom Klimaschutzkonzept irgendetwas durchgeführt worden? NEIN, es wurde ja nicht beschlossen!?!

Die demonstrierenden Jugendlichen haben also Recht, die Politik redet, aber sie handelt nicht! Was können wir tun?

Neue Vogelnistkästen für unsere Streuobstwiese

 (© Harald Kohls)

Unsere Streuobstwiese mit 37 alten Obstsorten zieht viele Tiere, insbesondere Vögel an und dabei ist ein wohl sehr aktiver Specht. Die vor einigen Jahren aufgehängten Nistkästen aus Holz reizen ihn. So hinterlässt er imposante "Einbruchsspuren". Mit den letzten Mitteln aus dem letztjährigen Umweltpreis wurden 3 neue Nistkästen aus Holzbeton angeschafft und in dieser Woche aufgehängt.

 (© Harald Kohls)
 (Alexandra Schaller / Lippische Landeszeitung, Redaktion Bad Salzuflen)

300 Unterschriften für Radwege durch die Innenstadt an Bürgermeister übergeben

 (Foto: Harald Kohls / © Harald Kohls, 2019, Bad Salzuflen)

Zusammen mit dem ADFC und der Interessengemeinschaft Beetstraße wurden am Montag, den 18.03.2019, dem Bürgermeister die Unterschriftenlisten überreicht und dabei noch einmal die wichtigsten Forderungen erläutert. Wir vom BUND wiesen auf das klimaschonende Radfahren hin und forderten insbesondere Radwege zur Schule zu schaffen. Es kann nicht sein, dass klimabewusste Schüler/innen das Rad durch die Innenstadt schieben müssen.

Der Bürgermeister hob in seiner Gegenrede hervor, dass Bad Salzuflen noch nie so fahrradfreundlich war, bevor er Bürgermeister wurde. Wir verstehen aber nicht, welchen Klimaschonwert das mit Fahrradhelmen mit Stadt-Logo und der Tatsache, dass viele Rathaus-Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit kommen, zu tun hat.  

Radfahrende wollen nicht bis 2030 warten

 (Harald Kohls)

Wir begrüßen und unterstützen die Stadt in ihrem Bemühen für eine klimaschonende Mobilität, wollen aber nicht bis zur Vollendung der Maßnahmen im Jahr 2030 warten. Ein gutes Beispiel geben die „Freitagsdemonstrationen“ der Schüler und Schülerinnen und sie haben Recht mit ihrer Aussage (z.B. in Bonn) „Wir wollen einen besseren Klimaschutz. Für eine kaputte Umwelt brauchen wir nicht zu lernen!“ Mit klimaschonenden Aktivitäten sollte man nicht länger warten. Doch da schrecken die Aussagen der „Jungen Union“ auf, die mit einem Ratsbürgerentscheid zu alten Gewohnheiten  zurück wollen und sie fordern für PKW in der Innenstadt mit „Brötchentaste" 30 Min. freies Parken.

Der BUND hält es nicht für sinnvoll den individuellen PKW-Verkehr so zu fördern. Alle halbe Stunde wechseln sich parkende PKWs ab? Dann sind es bei 20 Stellplätzen nur in der Zeit von 10 bis 18 Uhr also 400 PKW, dazu noch die Taxen, Anwohner, Hotelgäste, Anlieferer, der Parkplatzsuchverkehr usw. Sollte die „Junge(?) Union" statt dieser alten Strategie sich nicht lieber mit den Vorstellungen der wirklichen jungen Freitagsdemonstranten/innen auseinandersetzen?

Und nur für Fußgänger dürfen die Fußgängerbereiche nicht eingerichtet worden sein. Klimaschonender Radverkehr zum Einkaufen in den Geschäften und auf dem Wochenmarkt muss möglich sein. Auch an die Umwelt und das Klima denkende Schüler und Schülerinnen sollten den kürzesten Weg zur Schule durch die Innenstadt nehmen dürfen, statt mit dem elterlichen SUV chauffiert werden zu müssen. Um diese Forderung zu unterstreichen,  sammeln wir mit dem ADFC zusammen Unterschriften bis zum 17. März. Formular-Download Bad Salzuflen

Der BUND erwartet eine zügige Umsetzung des Mobilitätskonzeptes der Stadt. Es darf nicht wie das vor Jahren beschlossene Klimaschutzkonzept in der Schublade liegen bleiben.

Radfahren in Bad Salzuflen

In der Innenstadt von Bad Salzuflen hat sich nach der neuen Umgestaltung für Radfahrer alles zum Nachteil geändert. Als Grund für diese Änderung wird von den Verantwortlichen angegeben, dass manche Radfahrer zu schnell fahren. Darum sollten die Radler ihr Fahrrad in diesem Bereich schieben.

So wie jetzt die Radler angehalten werden, könnten die etwas schnelleren angehalten werden, um sie aufzufordern rücksichtsvoller zufahren. Wir könnten es verstehen, wenn die Wege oder Straßen nicht breit genug wären, das kann auch nicht sein, denn die engste Stelle ist an der Bleichstraße Ecke Millau-Promenade über 2m, so breit ist manchmal noch nicht mal ein Fußgängerweg der von Radler mit benutzt wird.

Genauso das Argument das Geländer zur Salze sei zu niedrig! Warum ist dann das Radfahren (im Dunkeln) von 18.30 Uhr bis 10 Uhr erlaubt? Das Radfahren ist von der Straße, Am Markt (Hotel Kleiner Grünauer) über die Steege zum Herforder Tor, von 10:30  bis 18:30 Uhr verboten. Die andere Seite zum Landschaftspark, wieder vom Am Markt über die Steege, die Millau Promenade, Bleichstraße und dann die Parkstraße ebenfalls von 10:30 bis 18:30 verboten, unter Androhung eines Ordnungsgeldes von 15 €.

Dies möchte wir ändern mit einer Unterschriften Aktion. Dieses haben sehr viele  Radler/innen von anderen Sportvereinen mit bekommen und sich so zu einer Leidensgemeinschaft zusammen geschlossen.

Das nächste Problem die Beetstraße, sie soll saniert werden, ohne Radweg, noch nicht einmal einen Schutzstreifen für Radler. Bei den Verantwortlichen die an diesem Bauprojekt beteiligt sind (Landesstraßen Bauamt) haben Radler wohl keine Lobby. Vielleicht könnte die Stadt Bad Salzuflen, Wünsche äußern, wie die Straße gestaltet werden soll. Sollte die Straße ohne einen Schutzstreifen für Radler gebaut werden, werden dort andere Geschwindigkeiten gefahren. Wenn die Beetstraße an beiden Seiten einen  Fahrradschutzstreifen bekommt, wirkt die Straße schmaler und der motorisierte Verkehr währe automatisch langsamer.

Aus diesem Grund hat sich der Bürgerverein Beetstraße gemeldet und sich dem ADFC angeschlossen, um mehr zu erreichen.

Text: Wolfgang Buschkamp ADFC

NRW-Volksinitiative Aufbruch Fahrrad

Auch die „Volksinitiative AUFBRUCH FAHRRAD" will den Anteil des Radverkehrs bis 2025 von derzeit 8% auf 25% landesweit erhöhen. Wenn bis Juni 2019 mindestens 66.000 Unterschriften gesammelt werden, wird der Landtag sich mit diesen Forderungen befassen müssen. Der BUND wirbt dafür, die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad zu unterstützen und sammelt auch dafür Unterschriften bis zum 1. Mai. Die Formulare sind hier downloadbar: https://www.aufbruch-fahrrad.de  

Wir wollen den Aufbruch in ein modernes, bewegliches Land NRW.

Dafür wollen wir den Anteil des Radverkehrs bis 2025 von ca. 8% auf 25% landesweit erhöhen. Mit Eurer Unterstützung und gemeinsam schaffen wir das.
Und wir wollen den Akteuren in Politik und Verwaltung zeigen, wie viele Menschen in NRW sich eine Mobilitätswende wünschen. Wenn wir es schaffen, innerhalb eines Jahres mindestens 66.000 Unterschriften von Unterstützer*innen im Land zu sammeln, wird der Landtag in NRW sich mit unseren Forderungen befassen. Offizieller Start der Volksinitiative war am 16. Juni 2018 auf dem Kongress RADKOMM #4 in Köln. Auf unserer Website www.aufbruch-fahrrad.de findest Du alle Informationen über die Volksinitiative. Du kannst dort auch den Unterschriftenbogen herunterladen, mit dem Du Stimmen für die Volksinitiative sammeln kannst. Die Volksinitiative AUFBRUCH FAHRRAD für eine moderne Mobilitätspolitik nützt allen Menschen in NRW. Weniger Autos bedeuten mehr Platz auf den Straßen, mehr Ruhe, bessere Luft. Fahrradfahrer*innen fördern die lokale Wirtschaft. Sie kaufen insgesamt mehr in lokalen Läden. Fahrradfahren macht Spaß, ist für jeden erschwinglich, fördert die Gesundheit und trägt dazu bei, NRW insgesamt lebenswerter zu machen.

Seltsame Bautätigkeiten in Lockhausen

Für das Gewerbegebiet Hasselbruch-Maikamp gilt seit 1992 der Bebauungsplan 0713, in dem die Baugrenzen und Ausgleichsflächen festgeschrieben worden sind.

Nun hat sich eine Firma angesiedelt, die ihr Gebäude ständig vergrößert, die Baugrenzen weit überschreitet, die Ausgleichsflächen überbaut und sogar Flächen des Landschaftsschutzgebietes überbaut und dabei noch eine geschützte Eiche fällt.

Die Firma stellt einen Antrag nach Bundes-Immissionsschutzgesetz beim Kreis für eine Anlage zum Beschichten von Kunststoffteilen und bekommt mit der Genehmigung Befreiungen zur Überbauung der Baugrenzen, zur Überbauung von  Ausgleichsflächen, zur Reduzierung der im Bebauungsplan festgesetzten Eingrünung und zur Fällung eines geschützten Baumes im Landschaftsschutzgebiet, wenn die naturschutzrechtlichen Belange durch den Kreis geprüft worden sind.

Der Antrag zur Baumfällung wird am 25.09.2017 gestellt und der Baum am 26.09.2017 gefällt. Die Genehmigung dazu kommt Ende Oktober 2017 vom Kreis...?

Alle unsere diesbezüglichen Anfragen an Kreis und Stadt Bad Salzuflen wurden für uns unverständlich beantwortet, z.B. unsere Frage "Wurden die Baugrenzen eingehalten?" wurde mit "Welche Grenzen meinen Sie?" beantwortet.

Die Änderung des Bebauungsplanes von 1992 wurde im August 2016 öffentlich ausgelegt, es gab dazu Einwände von Nachbarn, wurde aber nicht weiter behandelt, d.h. die Änderungen wurden bis heute vom Rat nicht genehmigt. Der Ortsausschuß Lockhausen weiß von allem gar nichts und will sich mit dem Thema demnächst beschäftigen.

Dann werden alle Baumaßnahmen allerdings abgeschlossen sein... 

Ausstellung "Steinegärten - Mode oder Unsinn?"

Jobst Flörkemeier und Harald Kohls bei der Ausstellungseröffnung  (Johannes Tiemann)

Die lutherische Kirchengemeinde (Martin-Luther-Str. 5, Bad Salzuflen) lädt zur Eröffnung der Ausstellung "Ökologie im Garten" am 11. Sept. 2017 18:45 Uhr im Vorfeld einer Kirchenvorstandssitzung ein.

Die vom BUND gestaltete Ausstellung soll zeigen, dass der Erhalt der Schöpfung wichtiger Bestandteil des christlichen Glaubens ist und jeder Gartenbesitzer seiner Verantwortung gerecht werden kann. Zur Eröffnung werden BUND-Sprecher Harald Kohls und BUND-Mitglied Jobst Flörkemeier sprechen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Einen Schwerpunkt bilden die modern gewordenen Steingärten, die mit Ihrer Folie darunter den Boden abtöten, nur mit Gifteinsatz krautfrei gehalten werden können und somit für den Rückgang der Insektenpopulationen mitverantwortlich sind.

Dem Rückgang der Insekten folgen Tiere, wie Amphibien, Mäuse, Vögel u.v.a., dann die größeren Tiere und zuletzt auch der Mensch, denn Pflanzen und Bäume werden nicht mehr bestäubt, es gibt kein Obst mehr. 

Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Oktober zu sehen.

 (Foto: Harald Kohls)

Saft von der Streuobstwiese

Die mobile Saftpresse ist wieder im Einsatz, z.B. auf dem Biohof Weissenbach in Bad Salzuflen, Fritz-Niewald-Weg 1.

Tipps und Termine gibt es hier.

Insektensterben und vermehrte Klimagase auch in Lippe!

Toter Lebensraum als Garten? Und gegen das "Unkraut" wird gespritzt!?!

Im Vorfeld der Bundestagswahl wollen wir uns verstärkt mit den drängendsten Problemen im Umweltbereich beschäftigen. Angesichts der Tatsache, dass die Insektenmenge in Deutschland in den letzten Jahren um 80% zurückgegangen ist, sieht BUND-Sprecher Harald Kohls immense Folgen für die Ökosysteme: Vögel, Reptilien und Amphibien, die sich von Insekten ernähren, seien in naher Zukunft ebenfalls in ihrem Bestand bedroht. Kohls wörtlich: „Unsere Amphibienschutzaktionen, die wir seit 35 Jahren durchführen, werden sich dann wohl erübrigen.” Durch das Ausbleiben der Bestäubung der Obstbäume werde der Mensch auch selbst betroffen. Die zunehmend bedrohliche Zahl von Steinwüsten in den Gärten und Friedhöfen trage nicht unerheblich zum Rückgang der Insekten bei.

Da sich auch der Ausstoß der klimaschädlichen Gase in Deutschland in den letzten Jahren wieder erhöht hat und die Bundespolitik kaum Ansätze zum Gegensteuern zeigt, sieht der BUND auch in diesem Bereich Handlungsbedarf. BUND-Mitglied Jobst Flörkemeier: „Wenn die Politiker ihrer Verantwortung nicht gerecht werden, müssen die Menschen vor Ort entsprechend reagieren. Da die Spitzenkandidaten der großen Parteien den Klimaschutz so gut wie ganz außen vor lassen, werden wir Sorge tragen, dass dieses Thema im Wahlkampf in Bad Salzuflen eine Rolle spielt.”

Der BUND will sich vor allem auf eine zukunftsfähige Mobilität und die Chancen und Risiken der Windkraft konzentrieren. Das seien Bereiche, die die Menschen auch in ihrem persönlichen Umfeld stark interessieren.

Wer den BUND bei der Vorbereitung und Durchführung der anstehenden Veranstaltungen und Aktionen unterstützen möchte, melde sich bitte unter og(at)bund-bad-salzuflen.de oder Telefon 05222-366760. 

Unsere Ausstellung zum Thema befindet sich zur Zeit (September bis Mitte Oktober 2017) im Gemeindehaus an der Erlöserkirche: Martin-Luther-Straße, Bad Salzuflen 

Erfolgreiche Teilnahme am Stadtradeln 2017

 (Foto: Fanenbruck, Stadt Bad Salzuflen)

STADTRADELN - Radeln für ein gutes Klima

Zum bereits zehnten Mal findet 2017 die Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis statt, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas mit über 1.700 Mitgliedern in 26 Ländern Europas. KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen radeln vom 21. Mai bis 10. Juni drei Wochen am Stück um die Wette und sammeln Radkilometer für den Klimaschutz sowie für eine vermehrte Radverkehrsförderung in ihrer Heimatkommune. Gesucht werden Deutschlands fahrradaktivste Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und RadlerInnen in den Kommunen selbst.

In allen Orten Lippes vom 21. Mai - 10. Juni 2017

Wir machen mit! 

Klimaschutz mit noch mehr Straßen?

Geplanter Ausbau der B239 von Bad Salzuflen bis Lage

Nach ausführlicher Befassung mit der Planung und dem zugrunde liegenden Bundesverkehrswegeplan erhebt der BUND e.V. schwere Vorwürfe an die Verfasser der Pläne. Mit noch mehr Straßen und überbauter Natur- und Landwirtschaftsflächen, auch das Umweltzentrum Heerser Mühle wird betroffen sein, werden wir die Klimaschutzziele nicht erreichen. Wir brauchen eine andere Mobilität!

Weitere Infos finden sich hier: www.b239n-neindanke.de  

 

Alle CO2-Werte sind seit 1990 gesunken, der CO2-Wert durch Verkehr zunächst ebenfalls. Seit ein paar Jahren steigt der Wert wieder. So können Klimaziele nicht erreicht werden. Wir brauchen eine andere Mobilität!

 

BUND-Infotafel Streuobstwiese mit Hecke

Nachdem die Obstwiese 1991 mit jungen Bäumen angelegt wurde, ist es nun endlich gelungen eine informative Tafel über den Lebensraum Streuobstwiese mit Hecken aufzustellen, die über den Sinn einer Streuobstwiese informieren und auch fremde Personen vom vorzeitigen Pflücken abhalten soll. Die praktische Arbeit führten Salzufler BUND-Mitglieder aus, eine finanzielle Unterstützung kam von der Kreisgruppe. Außerdem erhielt der Infostand einen Vogelnistkasten und ein Insektenhotel.

Streuobstwiesen sind ein Lebensraum einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und haben daher eine besondere ökologische Bedeutung. Hinzu kommt die Aufgabe zum Erhalt alter Obstsorten. Allein in Deutschland wurden über 3.000 Apfelsorten kultiviert. Mittlerweile spielen nur noch 10 - 15 von ihnen eine wirtschaftliche Rolle.

Vor Jahrhunderten hat der Mensch die Kulturlandschaft der Streuobstwiese erschaffen, um Obst in größeren Mengen anzubauen und gleichzeitig die Wiesenflächen für die Viehwirtschaft zu nutzen. Mittlerweile ist die Streuobstwiese ein vielfältiger Lebensraum, der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bietet. In den alten Obstbäumen findet fast jede Vogelart einen Nistplatz, die vielfältigen Gräser, Blumen und Kräuter locken Insekten an, und unter der Erde hausen Feldmäuse, die wiederum eine willkommene Nahrung für Eulen und Greifvögel sind. Zugvögel kommen jedes Jahr wieder zurück auf die Streuobstwiese, weil sie hier optimale Bedingungen zum Brüten finden oder wie die durchziehende Wacholderdrossel sich ein paar Tage hier Reserven anfressen. Und auch für den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, ist die Streuobstwiese ein unverzichtbarer Lebensraum. Verschwindet die Streuobstwiese mit ihren vielfältigen Früchten, verschwinden auch diese Vögel. Deshalb darf hier auch nicht alles Obst geerntet werden, sondern darf und muss am Baum oder auf dem Boden verbleiben. 

BUND(t)e offene Gärten per Rad

Gruppenfoto in Gerds Naturgarten  (Harald Kohls / Irmgard Pehle)

Alljährliche exklusive Fahrradtour zu ausgesuchten naturnahen Gärten
in Bad Salzuflen und Umgebung

Ziel der gemeinsamen Fahrradtour sind einige durchaus unterschiedliche, aber allesamt naturnah angelegte Privatgärten. In einer jeweils ca. 1 stündigen Führung werden die Gärten von den jeweiligen Gartenbesitzern persönlich näher vorgestellt.

Viele Gartenbesitzer sind BUND Mitglieder und engagieren sich seit vielen Jahren u.a. für mehr Natur in den Gärten, d.h. ohne Einsatz von Kunstdünger und Gartengiften, wie “Roundup” (Glyphosat).

Startpunkt der Tour ist das Umweltzentrum Heerser Mühle in Bad Salzuflen-Schötmar. Unterwegs ist eine kleine Verpflegungspause geplant und eine gemeinsame Rückfahrt nach Bad Salzuflen möglich. Gesamtfahrstrecke ca. 30-40 km.

Max. Teilnehmerzahl: 20, Gebühr: 5,- €
In Kooperation mit der VHS Bad Salzuflen

Anmeldung erforderlich! - Wir informieren zu gegebener Zeit hier.

BUND erhält Umweltpreis der Stadt

Zu Beginn des Umwelttages fand der “Waldgottesdienst” statt und im Anschluß vergab die Stadt Bad Salzuflen den diesjährigen “Umweltpreis für vorbildliche Umweltschützer”. Unsere Bad Salzufler Ortsgruppe wurde dabei mit dem höchstdotierten Preis (Spende der Sparkasse Lemgo) ausgezeichnet, den Sandra Wellenbüscher, Manfred Meier und Harald Kohls stellvertretend aus der Hand des Bürgermeisters Dr. Honsdorf und des Umweltausschuss-Vorsitzenden des Rates der Stadt, Herrn Licht, entgegennahmen.  

Alle Jahre wieder: Amphibienschutz-Aktion

 (Harald Kohls / Harald Kohls © 2007)

Wer bei der diesjährigen Aktion mithelfen will möge sich bitte melden!!

In diesem Frühjahr werden zusätzliche Helfer in Bexten gebraucht. Evtl. auch in Papenhausen bzw. Lemgo-Leese. Bitte melden!

Zur Zaunbetreuung wäre es sehr hilfreich einmal neue Leute zu finden, Brigitte Schiefelbein, Lothar Vogt und Harald Kohls machen es schließlich seit mehr als 34 Jahren und Manfred Meier seit mehr als 24 Jahren.

Wir betreuen: den Zaun an der Exterschen Straße (L772), den Zaun am Dornenkamp (K28), den Zaun am Golfplatz Schwaghof.

Am Meierweg in Holzhausen an den Baggerseen und am Amtsholzweg zum Berghof in Retzen/Breden werden von unseren Helfern die Straßensperren auf- und abgebaut, je nach Wanderungsintensität.

Denkbar wäre auch ein Zaun an der Papenhauser Straße (L967), wenn sich dafür Helfer/innen (aus Bad Salzuflen-Retzen oder Lemgo-Lieme ?) finden würden.

Weitere Zäune in Bad Salzuflen betreut das UWZ Heerser Mühle. 

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