Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Kreisgruppe Lippe

BUND Lippe zeigt in Berlin Flagge

16. Januar 2016 | BUND Kreis Lippe, Landwirtschaft, Landwirtschaft

BUND Lippe zeigt in Berlin Flagge

Bunter Protest gegen die Agrarindustrie

Engagement für eine nachhaltig-ökologische Landwirtschaft

Es war ein bisschen wie im Märchen. Vor dem Erreichen des Ziels galt es, eine Menge Prüfungen zu bestehen. Die Busfahrt des BUND Lippe geriet auf dem Weg in die Hauptstadt zur Bewährungsprobe für Mensch und Material.

Ob defekte Buslenkung, Schneetreiben oder Großstadt-Verkehr: Widerstände zum Widerstand zu kommen, gab es reichlich. Fröhliche Widerständler aber auch.

Rund 30 Aktive machten sich am Samstag, 16. Januar, in aller Herrgottsfrühe aus dem Raum Detmold, Lage, Lemgo, Bad Salzuflen, Kalletal und Lauenau auf die glatte Straße, um anlässlich der Grünen Woche, ihrem Unmut gegen die derzeitige Agrarpolitik mit ihrer Förderung von Agrarkonzernen und dem dramatischen Niedergang von Qualitätsstandards für Mensch und Tier lautstark Ausdruck zu verleihen. Gemeinsam mit rund 20.000 Demonstrierenden ging es durchs Regierungsviertel zum Kanzleramt.

Aufgerufen hatten rund 50 Organisationen aus Umwelt-, Verbraucher- und Naturschutz, allen voran der BUND, um klar zu machen: So nicht.

Im Kuh-Kostüm oder als Hahn im Korb, als Biene oder Bunny: Medienwirksam gelang zum 6. Mal der bunte Protest

 

  • gegen Gentechnik und die Macht der Konzerne,
  • für eine artgerechte Tierhaltung,
  • gegen das Höfesterben (laut LZ gibt es derzeit in Lippe 700 landwirtschaftliche Betriebe, 1987 noch 1000 mehr),
  • für fairen Handel statt Freihandel,
  • für Sortenvielfalt und
  • Bauernhöfe, die von ihren Erträgen leben sollen.

Die Liste der Missstände war lang, doch der Tross, angeführt von 130 Traktoren aus allen Teilen der Republik, eindrücklich. Vorwürfe hagelte gegenüber der Bundesregierung – insbesondere Landwirtschaftsminister Christian Schmidt sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel kamen schlecht weg – und gegenüber des Bauernverbands. 

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb